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Obmann Taurer trifft WKO-Präsidentin Schultz

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20.02.2026

Martha Schultz ist seit Jahresanfang Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Obmann Erlfried Taurer traf die neue Präsidentin zum Gedankenaustausch.  Im Mittelpunkt standen der begonnene Reformprozess der WKO und die zielführende Kooperation zwischen WKO und den Fachverbänden im Sinne der Interessenvertretung für die Mitglieder. Taurer betonte die Bedeutung der Fachabteilungen der WKO und der Außenwirtschaft für den Fachverband. Sie bieten wertvolle Unterstützung und fundierte Länderkenntnisse.

Die Fachorganisationen spielen im Reformprozess eine zentrale Rolle. Sie sind wichtige Ansprechpartner für Unternehmen und repräsentierten die Kammer in der Unternehmerschaft. Die mitgliedsnahe Selbstverwaltung – insbesondere bei Budget- und thematischen Schwerpunkten – ist ein wesentliches Element einer starken Interessenvertretung.

Darüber hinaus wurden wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen diskutiert, darunter Maßnahmen zur Inflationsdämpfung, wettbewerbsfähige Energiepreise und der Abbau bürokratischer Belastungen.

Holzindustrie und Holzwirtschaft als bedeutender Wirtschaftsfaktor

Die Holzindustrie und die gesamte Holzwirtschaft zählen zu den tragenden Säulen der österreichischen Wirtschaft. Mit einer Bruttowertschöpfung von 28 Milliarden Euro – rund acht Prozent der Wirtschaftsleistung – und rund 320.000 Arbeitsplätzen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zu Wertschöpfung, Beschäftigung und Steuereinnahmen.

Der Fachverband der Holzindustrie vertritt über 1.300 Mitgliedsbetriebe mit einem Produktionswert von 9,3 Milliarden Euro, mehr als 25.000 Arbeitsplätzen sowie einer Exportquote von rund 70 Prozent. Damit unterstreicht die Branche ihre hohe Bedeutung für den Standort Österreich.

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