Holzbauoffensive 2021–2025: Rund 70.000 Tonnen CO₂ eingespart

27.08.2025
Im Zeitraum 2021 bis 2025 wurden im Rahmen der österreichischen Holzbauoffensive 194 Projekte durch den sogenannten CO₂-Bonus gefördert. Dabei handelt es sich um ein Instrument des Waldfonds, das auf die Steigerung des Holzbauanteils in Österreich abzielt. Mit einem Gesamtbudget von 28 Millionen Euro wurden großvolumige Wohnbauten, öffentliche Gebäude sowie Infrastrukturbauten in Holzbauweise unterstützt. Die geförderten Vorhaben führten nach Angaben des Ressorts zu einer Einsparung von rund 70.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten.
Die Förderhöhe richtete sich nach der Menge des verbauten Holzes. Pro Kilogramm ressourceneffizient eingesetztem Holz wurden 1 Euro, bei zusätzlicher Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen 1,10 Euro gewährt. Förderberechtigt waren sowohl Privatpersonen als auch öffentliche Einrichtungen.
Neben der finanziellen Unterstützung umfasst die Holzinitiative weitere Maßnahmen, die auf Forschung, Normung, Beratung und internationale Kooperation abzielen. Dazu zählen der Aufbau eines Holzbaufachberatungsnetzwerks, die Mitwirkung am Neuen Europäischen Bauhaus sowie die Gründung der europäischen Holzpolitikplattform woodPoP. Auch Stiftungsprofessuren im Bereich Holzbau werden unterstützt. Der Fachverband der Holzindustrie war neben der Finanzierung von einigen Forschungsprojekten insbesondere bei der Förderung des Normungssekretariats aktiv.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen eine starke Nachfrage nach Fördermitteln. Künftig sollen weitere Schwerpunkte im Bereich leistbares Wohnen, Gesundheitsbauten sowie bei der Nachverdichtung und Nutzung innerstädtischer Flächen gesetzt werden.
Eine Übersicht über ausgewählte Leuchtturmprojekte der Förderung ist online abrufbar: www.waldfonds.at/leuchtturmprojekte
Quelle: BMLUK
