20 Jahre EFIC im Zeichen von Wettbewerbsfähigkeit, Handel und Innovation

19.06.2026
Starke Stimme für die Branche
EFIC-Präsident Edi Snaidero und Katharina Hartmann (VDM-Vorstand) eröffneten die Veranstaltung und betonten die Bedeutung einer starken, geeinten Interessenvertretung in einem sich schnell wandelnden wirtschaftlichen und politischen Umfeld. Sie hoben hervor, wie wichtig europäische und nationale Verbände sind, um die Interessen der Branche gegenüber der Politik zu vertreten und ein stabiles, berechenbares sowie wettbewerbsfähiges regulatorisches Umfeld für die zahlreichen KMU zu sichern.
Außenhandel und Wettbewerbsfähigkeit
Branchenvertreter diskutierten, wie die Wettbewerbsfähigkeit trotz wirtschaftlicher Unsicherheit, steigender Kosten, geringerer Nachfrage, wachsender Konkurrenz und regulatorischem Druck gesichert werden kann. Sie forderten insbesondere Maßnahmen gegen Wettbewerbsnachteile für europäische Hersteller sowie eine konsequentere Durchsetzung bestehender Regeln.
In einer Videobotschaft unterstrich der Europaabgeordnete Bernd Lange die Bedeutung der europäischen Möbelindustrie und wie die Stärkung des Außenhandels entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sei. Kritisch verwies er auf willkürliche US-Zollpolitiken, die Exporte schwächen, sowie auf steigende Importe aus Drittstaaten, insbesondere aus Asien. Ziel müsse es sein, faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen und Produktions- sowie Exportbedingungen stabil zu halten.
Jürgen Matthes (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) analysierte die Auswirkungen aktueller Handelsspannungen. Das Wettbewerbsumfeld für europäische Möbelhersteller habe sich deutlich verschärft - höhere Markteintrittsbarrieren und volatile Handelsbedingungen erschweren den Zugang zu wichtigen Märkten.
Aktuelle politische Entwicklungen
Die Branche äußerte Bedenken hinsichtlich möglicher bürokratischer Belastungen und sprach sich für einen einfachen, praktikablen Rahmen aus, der Umweltziele erreicht, ohne KMU zu benachteiligen.





