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Ökonomische Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft

Eine Studie des Forschungsinstituts Econmove zeigt die wirtschaftliche Relevanz der heimischen Holzindustrie und ihre Bedeutung innerhalb des Wertschöpfungsnetzwerks Forst- und Holzwirtschaft.

Die Forst- und Holzwirtschaft in Österreich:

  • In der Forst- und Holzwirtschaft wurden im Jahr 2023 Umsätze in Höhe von 122 Mrd. Euro generiert.
  • Die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaften eine direkte Bruttowertschöpfung von bis zu 26,5 Mrd. Euro und stehen damit für einen Anteil von 6,23 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung.
  • Im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk der Forst- und Holzwirtschaft, welches auch die vor- und nachgelagerten Sektoren berücksichtigt, wird eine Wertschöpfung von 43,1 Mrd. € erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 10,15%. Oder anders ausgedrückt: jeder 10te in Österreich erwirtschaftete Euro hängt unmittelbar oder mittelbar am Rohstoff Holz!
  • In der Forst- und Holzwirtschaft werden rund 245.000 Arbeitsplätze geschaffen.
  • Entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Forst- und Holzwirtschaft werden insgesamt fast 444.000 Arbeitsplätze gesichert.
  • Jeder 11te Arbeitsplatz ist auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen.
  • Die Forst- und Holzwirtschaft leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Staatseinnahmen: 29,2 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben werden unmittelbar und mittelbar durch die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft generiert. Dies entspricht einem Anteil von 12,3% der Staatseinnahmen (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger).
  • Die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaften eine direkte Bruttowertschöpfung von 26,5 Milliarden Euro und stehen damit für einen Anteil von 6,23 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung.
  • Im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk Forst- und Holzwirtschaft wird eine Bruttowertschöpfung von über 43,1 Milliarden Euro erreicht. Die Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaftet jeden 10. Euro der österreichischen Bruttowertschöpfung.
  • Entlang der Wertschöpfungskette Forst- und Holzwirtschaft werden damit 444.000 Arbeitsplätze gesichert.
  • Jeder 11. Arbeitsplatz ist auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen
  • Die Forst- und Holzwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag für das Bundesbudget und die Sozialversicherungsträger. 29,2 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben werden unmittelbar und mittelbar durch die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft generiert. Dies entspricht einem Anteil von 12,3% der Staatseinnahmen (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger).

Die Holzindustrie ist ein Schlüsselsektor in der Wertschöpfungskette Holz, denn die Holzindustrie arbeitet den Rohstoff Holz für viele andere Branchen, Gewerbe und Industrien auf. Dadurch wird Holz der Ausgangspunkt für viele weitere Verwendungsmöglichkeiten. Jeder Euro, der in der Wertschöpfungskette Holz erwirtschaftet wird, löst weitere 63 Cent Wertschöpfung in der weiteren Wirtschaft aus. Jeder Arbeitsplatz in der Wertschöpfungskette Holz schafft oder sichert 0,80 Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft.

Wertschöpfung mit Holz

  • Ein Erntefestmeter Holz (66 Euro) bringt in veredelter, weiterverarbeiteter Form eine Wertschöpfung von bis zu 980 Euro unmittelbar in der Forst- und Holzwirtschaft bzw. bis zu 1.600 Euro für die Wirtschaft in Österreich.
  • Eine Reduktion der Holzeinschlagsmenge von 10 Prozent würde den Wertschöpfungsbeitrag in der Holz- und Forstwirtschaft um 1,75 Milliarden Euro verringern. 15.420 Jobs in der Forst- und Holzwirtschaft wären unmittelbar gefährdet, hinzu kämen weitere 10.760 Arbeitsplätze in den Zulieferbetrieben.
Kerndaten (PDF)