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Ökonomische Bedeutung der Holzindustrie

Ökonomische Bedeutung der Holzindustrie

Eine Studie des Forschungsinstituts Economica zeigt die wirtschaftliche Relevanz der heimischen Holzindustrie und ihre Bedeutung innerhalb des Wertschöpfungsnetzwerks Forst- und Holzwirtschaft.

Die Forst- und Holzwirtschaft in Österreich:

  • Die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaften eine direkte Bruttowertschöpfung von 11,3 Milliarden Euro und stehen damit für einen Anteil von 3,2 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung.
  • Im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk Forst- und Holzwirtschaft wird eine Bruttowertschöpfung von über 20 Milliarden Euro erreicht. Die Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaftet jeden 17. Euro der österreichischen Bruttowertschöpfung.
  • Entlang der Wertschöpfungskette Forst- und Holzwirtschaft werden damit 300.000 Arbeitsplätze gesichert. Jeder 15. Arbeitsplatz ist auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen
  • Die Forst- und Holzwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag für das Bundesbudget und die Sozialversicherungsträger. 8,7 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben werden unmittelbar und mittelbar durch die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft generiert.

Die Holzindustrie in Österreich:

  • Die Unternehmen der Holzindustrie erwirtschaften eine direkte Bruttowertschöpfung von mehr als 4,2 Milliarden Euro und stehen damit für einen Anteil von 1,19 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung.
  • Inklusive vor- und nachgelagerter Effekte wird in der Holzindustrie eine Bruttowertschöpfung von knapp 8,1 Milliarden Euro erreicht. Die Holzindustrie erwirtschaftet folglich jeden 44. Euro der österreichischen Bruttowertschöpfung.
  • Insgesamt steht die Holzindustrie für knapp 115.000 Arbeitsplätze österreichweit. Jeder 40. Arbeitsplatz ist auf die Holzindustrie zurückzuführen. Jeder Arbeitsplatz in der Holzindustrie sichert fast einen weiteren Arbeitsplatz in Österreich.
  • Mehr als 3,5 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben werden unmittelbar und mittelbar durch die Unternehmen der Holzindustrie generiert.

Die Holzindustrie ist ein Schlüsselsektor in der Wertschöpfungskette Holz, denn die Holzindustrie arbeitet den Rohstoff Holz für viele andere Branchen, Gewerbe und Industrien auf. Dadurch wird Holz der Ausgangspunkt für viele weitere Verwendungsmöglichkeiten. Der gesamte Wertschöpfungseffekt liegt folglich 4,8 mal höher, als der unmittelbar in der Holzindustrie generierte Effekt. Innerhalb der Wertschöpfungskette Holz, löst jeder Euro, der in der Holzindustrie erwirtschaftet wird, weitere 90 Cent Wertschöpfung im Forst und in den weiteren Sektoren aus.

Wertschöpfung mit Holz

  • Ein Erntefestmeter Holz (55 Euro) bringt in veredelter, weiterverarbeiteter Form eine Wertschöpfung von bis zu 673 Euro unmittelbar in der Forst- und Holzwirtschaft bzw. bis zu 1.212 Euro für die Wirtschaft in Österreich.
  • Eine Reduktion der Holzeinschlagsmenge von 10 Prozent würde den Wertschöpfungsbeitrag in der Holz- und Forstwirtschaft um 1,75 Milliarden Euro verringern. 15.420 Jobs in der Forst- und Holzwirtschaft wären unmittelbar gefährdet, hinzu kämen weitere 10.760 Arbeitsplätze in den Zulieferbetrieben.
Ökonomsiche Bedeutung Hi.pdf (PDF)