FHP-Position zur Industriestrategie Österreich 2035
Die Industriestrategie Österreich 2035 erhebt den Anspruch, die wirtschaftliche Souveränität Österreichs zu sichern und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Bundesregierung formuliert einen klaren Anspruch an Resilienz, Innovationskraft und strategische Autonomie in Europa. Die Wertschöpfungskette Forst-Holz-Papier unterstützt die strategische Ausrichtung und sieht sich als aktiver Schlüsselpartner in den Bereichen Rohstoffsouveränität, Bioökonomie und industrielle Resilienz.
Europa ist bei Holz ein Selbstversorger. Holz ist im Gegensatz zu vielen anderen Rohstoffen ausreichend verfügbar und wächst laufend nach. Holz ist unverzichtbar in der stofflichen und energetischen Verwendung - vom Holzbau über Zellstoff- und Papierprodukten bis zur Strom- und Wärmeversorgung der Bevölkerung. Holz ist somit ein strategisch wichtiger Rohstoff, vor allem für Österreich. Die innovative, global agierende heimische Holzindustrie ist dabei tief in europäische Wertschöpfungsstrukturen eingebunden. Damit verbindet der Holzsektor natürliche Ressourcen, Unabhängigkeit von Drittstaaten, technologische und industrielle Umsetzungskraft zu einem stabilen Fundament für die Ziele der Industriestrategie 2035.
Seit Jahrzehnten entwickelt die Wertschöpfungskette Holz gemeinsam mit der Politik die nachhaltige Rohstoffnutzung, die Bioökonomie und materialbasierte Innovationen weiter. Ob im Rahmen gemeinsamer Forschungsinitiativen, industriepolitischer Programme oder der Österreichischen Holzinitiative – politische Zielsetzungen wurden nicht nur unterstützt, sondern durch Investitionen, technologische Entwicklungen und industrielle Umsetzung konsequent realisiert. Diese gewachsene Partnerschaft bildet eine solide Grundlage, um auch die Umsetzung der Industriestrategie 2035 aktiv und wirkungsvoll mitzugestalten.

